Veranstaltung »Privatinsolvenzverfahren und Restschuldbefreiung aktuell 2019«

Kurzbeschreibung:

Kernthemen und aktuellste Gerichtsentscheidungen des laufenden Jahres und der letzten zwei bis drei Jahre

Zielgruppe:

Insolvenzverwalter und ihre Mitarbeiter, Mitarbeiter(innen) der Schuldnerberatung, Gläubigervertreter institutionalisierter Gläubiger (Sozialversicherungsträger, Finanzämter, Energielieferanten, Vermieter)

Beschreibung:

Jährlich beantragen ca. 100.000 Personen ein Insolvenzverfahren, meist mit der Option der Restschuldbefreiung. Überschuldet sind allerdings wesentlich weitere Bevölkerungskreise, nämlich ca. 10 % der Bevölkerung in Deutschland.

Die Veranstaltung zeigt anhand der für das Privatinsolvenzverfahren wichtigsten Kernthemen aktuellste Gerichtsentscheidungen des laufenden Jahres und der letzten zwei bis drei Jahre mit Erläuterungen und Hinweisen des Referenten zu ihrer praktischen Umsetzung bei Gläubigern und Insolvenzverwaltern auf.

I. Richtige Antragstellung im Privatinsolvenzverfahren
- Verbraucher- oder Regelinsolvenz ?
- Umgang mit Antragsformularen, was ist wie auszufüllen ?
- Gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren oder Insolvenzplan ?
- Restschuldbefreiung im Ausland ?

II. Beachtenswertes bei der Verfahrenseinleitung
- Verhalten des Schuldners auf Gläubigeranträge
- Stellung des Stundungsantrages für Verfahrenskosten
- Sperrfristen für eine Restschuldbefreiung
- Die gerichtliche Eingangsentscheidung

III. Der verkürzte Weg zur Restschuldbefreiung
-Vorbereitung –die sieben Wege zur Restschuldbefreiung – vom Schuldenbereinigungsverfahren zum Insolvenzplanverfahren
-Antragstellung
-Verfahrensweise

IV. Versagungsgründe für eine Restschuldbefreiung
? Rechtsprechungs-Highlights zu den RSB-Versagungsgründen (§§ 290, 295 InsO)
? Schwerpunkte: Mitwirkung und Erwerbspflicht des Schuldners
- Pflichten nach Freigabe der weiterwirtschaftenden Tätigkeit

V. Richtiger Umgang mit Forderungen aus vorsätzlich unerlaubter Handlung (§ 302 InsO)

Der Referent:
RiAG Frank Frind (Insolvenzgericht Hamburg) hat über 2 Jahrzehnte Erfahrung als Insolvenzrichter und ist Mitglied des Vorstandes des Bundesarbeitskreises Insolvenzgerichte (BAKinso e.V.). Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift ZInsO, Mitautor in drei insolvenzrechtlichen Kommentaren und Verfasser des „Praxishandbuch Privatinsolvenzrecht“, außerdem war er Sachverständiger des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages.

§ 15 FAO: Die Teilnehmer erhalten eine Fortbildungsbescheinigung über 5,5 Zeitstunden zur Vorlage als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.

GOI: Die Teilnehmer erhalten eine Fortbildungsbescheinigung über 5,5 Zeitstunden = ein "Mann-Tag" nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

Veranstalter:

AGV-Seminare

Berlin

Freitag 25.10.2019
12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
(5,50 FAO-Stunden / 5,50 Vortragsstunden)

GG-3 01.jpg

Intercity Hotel Berlin-Hauptbahnhof

Katharina-Paulus-Str. 5
10557 Berlin

Preisgruppen

495,00€ Standardpreis für Rechtsanwälte / Insolvenzverwalter
430,00€ Standdarpreis für Sachbearbeiter/innen
380,00€ Sonderpreis für den 2. und weitere Teilnehmer einer Kanzlei
zzgl. gesetzl. USt.

Inkl. Seminarunterlagen und Kaffeepausen.

Alle Informationen beruhen auf Angaben des Veranstalters.

Übersicht

Rechtsgebiet: Insolvenzrecht, Insolvenzsachbearbeitung
Ort: Berlin
Datum: Freitag 25.10.2019
Zeitraum 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
FAO-Stunden: 5,50
Vortragsstunden: 5,50
Preis
EUR495,00
EUR430,00
EUR380,00
zzgl. gesetzl. USt.
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Dozent

Frind.JPG RiAG Frank Frind
Amtsgericht Hamburg
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