Veranstaltung »RVG Aktuell 2021 …mit den gesetzlichen Neuerungen - Online-Seminar!«

Beschreibung:

Horst-Reiner Enders, gepr. Bürovorsteher im Rechtsanwaltsfach, Neuwied
Autor des Buches „RVG für Anfänger“ und Mitautor des Kommentars zum RVG Hartung/Schons/Enders und zahlreicher Aufsätze und Beiträge, erschienen in der Fachzeitschrift für Kostenrecht und Zwangsvollstreckung „Das juristische Büro“

Das Seminar richtet sich an Rechtsfachwirtinnen / Rechtsfachwirte, Bürovorsteherinnen / Bürovorsteher im RA-Fach, Rechtsanwaltsfachangestellte und Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen. Vorkenntnisse im Bereich des RVG sollten unbedingt vorhanden sein.

Zu dem Online - Seminar erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entweder ein Skript oder die Präsentation als Handout.
Im Jahre 2021 stehen umfangreiche gesetzlichen Änderungen im Bereich der Anwaltsvergütung an.

Zum einen soll durch ein geplante Kostenrechtsänderungsgesetz 2021 nicht nur eine lineare Anhebung der Anwaltsgebühren erfolgen, sondern es sollen auch zahlreiche Vorschriften im RVG geändert werden, womit der Gesetzgeber teilweise auf BGH-Rechtsprechung reagiert und teilweise in der Vergangenheit aufgetretene Abrechnungsproblematiken lösen will.

Weitere Änderungen im anwaltlichen Vergütungsrecht sollen durch ein geplantes Gesetz zur Verbesserung des Verbraucherschutzes im Inkassorecht und zur Änderung weiterer Vorschriften erfolgen. Die darin vorgesehenen Änderungen würden zu einer drastischen Kürzung der Anwaltsvergütung in Inkassosachen führen.

Gegenstand des Seminars sind die durch die beiden Gesetzesvorhaben geplanten Änderungen und die „Rolle rückwärts“ bei der Umsatzsteuer.

Themenschwerpunkte sind u. a.
• Übergangsregelung – Wann bestimmen sich die Gebühren noch nach der „alten“ und wann nach der „neuen“ Gebührentabelle?
• Einigungsgebühr auch im Beratungsmandat!
• Mehrere Geschäftsgebühren, nur eine Verfahrensgebühr: Anrechnung?
• Terminsgebühr ohne Besprechung bei Vergleich, auch wenn dieser nicht bei Gericht protokolliert oder festgestellt wird!
• Klarstellung zu den aus der Landes- oder Bundeskasse an den beigeordneten Anwalt zu zahlenden Gebühren bei Mehrvergleich im PKH – Mandat!
• Nur noch 0,5 Geschäftsgebühr in Inkassosachen wegen einer unbestrittenen Forderung! In welchen Fällen?
• Beim Teilzahlungsvergleich nur noch 0,7 Einigungsgebühr?
• Kostenerstattung in Inkassosachen nur noch bei vorherigem Hinweis auf die Höhe der Kosten vor Eintritt des Verzuges?
• „Rolle rückwärts“ bei der Umsatzsteuer!

Zurück