Veranstaltung »Die Beschleunigung von gerichtlichen Baugerichtsprozessen aus bauanwaltlicher und baurichterlicher Sicht«
Kurzbeschreibung:
Das Seminar analysiert die Gründe für die Langwierigkeit, sowohl auf Seiten der Anwaltschaft als auch der Richter bzw. der Justizverwaltung.
Zielgruppe:
Rechtsanwältin/Rechtsanwalt
Beschreibung:
Deutschland verharrt im Mittelmaß bei der zeitlichen Dauer von Gerichtsverfahren. Auch bei Bauprozessen wird seit Jahrzehnten versucht, die schwerfälligen und überlangen Verfahren in den Griff zu bekommen. Selbst die Einführung von Baukammern oder der Verzögerungsrüge blieben ohne durchgreifenden Erfolg. Stattdessen wird versucht, mit moralisierenden Appellen gegenüber den Beteiligten zu arbeiten und „konstruktive Zusammenarbeit“ gefordert. Wenn es geht, meidet der Hilfesuchende die staatliche Justiz aufgrund überlanger Verfahrensdauer und fehlendem Vertrauen sowie unberechenbarer Kostenrisiken.
Das Seminar analysiert die Gründe für die Langwierigkeit, sowohl auf Seiten der Anwaltschaft als auch der Richter bzw. der Justizverwaltung. Es bietet eine optimale Orientierung durch die Möglichkeiten der ZPO zur Beschleunigung. Insbesondere auch „tote“ ZPO-Vorschriften werden aufgezeigt. Das Seminar bietet zahlreiche Praxisbeispiele und Erläuterungen zu typischen Fallgestaltungen.
Was sind die Schwerpunkte?
Anwaltliche Vorbereitung von Bauprozessen
Prozessuale Möglichkeiten der Beschleunigung
Analyse von ungelebten ZPO-Vorschriften (z.B. §§ 358a, 371, 492 Abs. 3 ZPO)
Grenzen von zeitlicher Verschleppung (z.B. § 42 ZPO)
Alternativen (Schieds- und Schlichtungsverfahren)
Digitaler Zivilprozess bzw. KI-Einsatz
Aktuelle Rechtsprechung zu Beschleunigungen
Referent/in:
Veranstalter:
Übersicht
| Rechts- gebiet: |
Bau- und Architektenrecht | ||||||
| Ort: | online | ||||||
| Datum: | Dienstag 15.09.2026 | ||||||
| Zeitraum | 10:00 - 16:30 Uhr | ||||||
| FAO-Stunden: | 5 | ||||||
| Preis |
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